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Yehudi Menuin

Deutsch-Weißrussisches Duo: Liudmila Givoina und Konstantin Gockel

Die Pianistin Liudmila Givoina stammt aus Minsk (Weißrussland) und studierte an der Staatlichen Musikhochschule Minsk bei Professor Leonid Juschkewitsch und  erhielt das Konzertdiplom. Anschließend konzertierte sie u.a. in Weißrussland, Lettland, Litauen und in der Ukraine.

 

Zudem ist Liudmila Givoina auf Grund ihrer langjährigen Tätigkeit als ehemalige Repetitorin am Theater sowie als Musikredakteurin und Moderatorin am Staatlichen Rundfunk Minsk in der theoretischen Musikgeschichte sehr versiert.

 

Seit 1998 ist Bonn und das Rheinland ihre neue Heimat geworden, wo sie nunmehr durch zahlreiche Auftritte als Solopianistin und als Kammermusikpartnerin einem breiten Publikum bekannt geworden ist.

 

Liudmila Givoinas musikalisches Repertoire ist dabei äußerst vielseitig und umfasst  Werke von der Klassik bis zu zeitgenössischen Komponisten, von Beethoven, Mozart, Schubert, Chopin, Brahms über Debussy und Satie. Darüber hinaus gehören auch bekannte Stücke aus Film, Musical und Operette in ihr Programm.

 

Neben ihrer Karriere als Pianistin (u.a. 1999 “Publikumspreis” im Kammermusiksaal Bonn im Beethovenhaus) hat sie sich im Laufe der letzten 20 Jahre als Klavierpädagogin einen Namen gemacht und unterrichtet Kinder Jugendliche und Erwachsene nach der renommierten russischen Methode von Professor Nathan Perelman und Professor Heinrich Neuhaus. Ihre Schüler und Schülerinnen lernen das Klavierspiel von frühestem Alter an bis ins hohe Seniorenalter – individuell und auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt. Ob zur reinen musikalischen Freude oder als professionelle Vorbereitung auf den Beruf als Musiker und Pianist.

 

Neben ihrer pädagogischen Arbeit konzertiert Liudmila Givoina regelmäßig in Bonn und Umgebung. So hat sie 2001 gemeinsam mit dem Geiger Konstantin Gockel das Deutsch-Weißrussische Duo gegründet. Das Repertoire zeichnet sich durch große Farbigkeit und Vielseitigkeit aus und umfaßt neben dem klassischen Standardprogramm Kompositionen von  John Cage, Eric Satie, Conlon Nancarrow sowie die im Westen unbekannte russische  Tangoliteratur. In der Philharmonie Minsk stellte sich das Deutsch-weißrussische Duo  mit einem Konzert beim “Minsker Frühling” 2003 vor.